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Landtagsabgeordnete der LINKEN solidarisiert sich mit den Beschäftigten im Dietzenbacher Kaufhof-Lager

DIE LINKE Landtagsabgeordnete, Saadet Sönmez, solidarisiert sich in einer Presseerklärung mit den Beschäftigten des Kaufhof-Lagers in Dietzenbach: „DIE LINKE stellt sich an die Seite der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer, die um ihre Arbeitsplätze kämpfen sowie der Gewerkschaft ver.di, die sich bemüht, eine vollständige Schließung des Lagers zu verhindern.“ Gleichzeitig spricht sich die Landtagsabgeordnete dafür aus, dass die Betriebsleitung intensiv prüfen sollte, ob Arbeitsplätze nicht dadurch erhalten werden könnten, wenn am Standort Dietzenbach zukünftig auch Waren von Drittanbietern gelagert würden.

Anfang des Monats wurde bekannt, dass durch die die Fusion von Kaufhof und Karstadt bei Galeria Logistik GmbH ein massiver Personalabbau bevorstehe. Für das Lager in Dietzenbach, dessen Mietvertrag Ende 2020 ausläuft, könnte dies bedeuten, dass dieses geschlossen und die derzeitigen 230 Arbeitsplätzen verloren gehen würden. Andere Optionen wären eine Verkleinerung des Lagers mit gleichzeitiger Personalverringerung oder Drittgeschäfte, bei dem Galeria Logistik für ein anderes Unternehmen Waren lagere und verteilen würde.


Saadet Sönmez

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10 Punkte für eine menschenwürdige Flüchtlingspolitik in Hessen

  1. Geflüchtete müssen sich in der Erstaufnahme sicher fühlen, sie sollen umfassend ärztlich versorgt und so wenig wie möglich reglementiert werden.
  2. Überall muss eine unabhängige Verfahrensberatung in den Herkunftssprachen für die anstehenden komplizierten Asylverfahren erreichbar sein.
  3. Frauen brauchen für sich und ihre Kinder einen besonderen und selbstbestimmten Schutz. Der Familiennachzug darf nicht eingeschränkt werden.
  4. Unbegleitete Minderjährige sollen auf eigenen Wunsch, aber unter Verantwortung des Jugendamtes, zu Verwandten/Bekannten umverteilt werden.
  5. Eine Verbesserung der psychosozialen Versorgung traumatisierter Flüchtlinge durch ausreichend Zentren mit Fachkräften ist unbedingt nötig.
  6. Familiäre Bindungen müssen bei der Wahl des Wohnortes berücksichtigt werden. Residenzpflicht und Unterbringung nach Quoten sind nicht human.
  7. Private Wohnungsanmietung durch die Stadt ist sinnvoll, unterstützt durch ein geschütztes Marktsegment städtischer Wohnungsgesellschaften.
  8. Recht auf Schulbesuch muss von Anfang an und solange wie nötig bestehen. Schneller Zugang zu Sprachkursen unterstützt die Integration.
  9. Früh Zugang zum Arbeitsmarkt gestatten. Vorhandene Qualifikationen anerkennen und verbessern, um letztlich Selbstständigkeit zu erreichen.
  10. Fremden- und Islamfeindlichkeit dürfen unsere Gesellschaft nicht vergiften. Deshalb: Überall Bündnisse gegen Rechts bilden, Zivilcourage stärken!

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