Diese Website verwendet Cookies.
Zum Hauptinhalt springen

DIE LINKE gratuliert ‚Watch the Med - Alarm Phone‘ zum Menschenrechtspreis

Heute hat die Stiftung Pro Asyl bekannt gegeben, dass der diesjährige Menschenrechtspreis an ‚Watch the Med – Alarm Phone‘ verliehen wird. Dazu erklärt Saadet Sönmez, migrations- und integrationspolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE. im Hessischen Landtag:

„Herzlichen Glückwunsch. DIE LINKE gratuliert der Hanauer Aktivistin Marion Bayer und dem Aktivisten Hagen Kopp sowie der tunesischen Aktivistin Hela Kanakane, die für ihre ehrenamtliche Arbeit bei „Watch the Med – Alarm Phone“ den diesjährigen Menschenrechtspreis erhalten. Sie leisten beeindruckende praktische Solidarität - allen Widerständen zum Trotz. Sie haben sich diesen Preis absolut verdient.“

Laut Auskunft von Pro Asyl betreibe Alarmphone rund um die Uhr mit Ehrenamtlichen in Europa und Nordafrika eine Notruf-Hotline, bei der sich Menschen melden können, die bei ihrem lebensgefährlichen Weg über das Mittelmeer in Seenot gerieten. Mit über 3.200 Booten habe Alarmphone bisher Kontakt gehabt und alles versucht, um die Rettung der Menschen sicherzustellen. Gleichzeitig schaffe die Organisation internationale Öffentlichkeit in Fällen, in denen trotz Hilfeersuchen niemand den Menschen in Seenot zu Hilfe kommt oder in denen sie völkerrechtswidrig zurückgeschleppt werden.

„Es ist schlimm, dass Ehrenamtliche es sich zur Aufgabe machen mussten, Menschen vor dem Ertrinken zu retten und dabei von staatlichen Stellen nicht nur keine Unterstützung erfahren, sondern sogar behindert und ihre Rettungsmaßnahmen teilweise vereitelt werden. DIE LINKE steht an der Seite aller Seenotrettungs-NGOs und dankt ihnen herzlich für ihre Arbeit!“


Übersetzung der Berichte des Untersuchungs­ausschusses 19/2 (NSU-Morde)

Der Untersuchungsausschuss 19/2 hatte den Auftrag, die Zusammenarbeit von Länder- und Bundesbehörden zu den mit dem NSU in Zusammenhang stehenden Morden zu klären.

Der längste und umfangreichste Untersuchungsausschuss in der Geschichte des Landes Hessen hielt in vier Jahren 66 Sitzungen ab. Der Ausschuss hatte 1852 Akten erhalten und insgesamt mehr als 100 Zeugen vernommen. Die Ergebnisse werden im Bericht und den abweichenden Berichten zusammengefasst.

Der (in Deutsch abgefasste) Bericht wurde als Parlamentsdrucksache 19/6611 im Landtagsinformationssystem veröffentlicht und archiviert. Auch der Beratungsablauf zum Bericht ist dort einsehbar.

Der Bericht des Untersuchungsausschusses 19/2  und die Abweichenden Berichte sind nun auch in Türkisch verfügbar.